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Blockhouse statt Masterplan?

11.06.2010 13:08

Eugen Block plädiert für Alternativplan

Architekt Jörg Munzinger - ECE
Architekt Munzinger vor dem Tor zum Campus
Es ist gerade mal ein paar Wochen her, dass HSV-Vorstand und Aufsichtsrat die Bauausführungen ("Masterplan" bzw. "Tor zum Campus") beschlossen und genehmigt haben und der Bauantrag bei der Stadt Norderstedt eingereicht wurde.

Nun meldet sich Unternehmer ("Block House") und Vorsitzender der Paul-Hauenschild-Stiftung (Eigentümerin des Lindenhofs) im Hamburger Abendblatt zu Wort.

Auszüge aus dem Interview:

"Ich möchte einen sanierten Lindenhof als Herzstück der Anlage erhalten. Allein die Nachfrage aus der Tennisabteilung zeigt, dass es ein großes Bedürfnis im Verein nach einer solchen Einrichtung gibt... Ich habe diesen Plan bereits vor zwei Monaten dem Aufsichtsrat übergeben. Seitdem habe ich nichts mehr gehört...

Mir geht es nur um den HSV, meinen Verein...

Wenn der HSV in den alleinigen Besitz kommen sollte, befürchte ich, dass der Klub eines Tages das Gelände als Sicherheit zur Finanzierung etwa von Spielertransfers verpfänden könnte. ... Ich würde dem Verein daher dringend empfehlen, das Grundvermögen des HSV in eine Stiftung einzubringen. Das muss nicht unsere Stiftung sein..."

(Eugen Block - Quelle: www.abendblatt.de)


Den vollständigen Abendblatt-Artikel vom 11.06.10 gibt es hier als Download:


 

Es bleibt nur die Frage, was aus dem Blockschen Plan geworden ist, wenn dieser dem Aufsichtrat seit 2 Monaten vorliegt und erst im letzten Monat der von Architekt Jörg Munzinger entworfene Plan ("Tor zum Campus") genehmigt wurde.

Und: Wie soll auf dem Gelände der Paul-Hauenschild-Stiftung gebaut werden, wenn der Eigentümer, vertreten u.a. durch Eugen Block, damit nicht einverstanden sein sollte?

Es gibt noch Ungereimtheiten, über die gegrübelt werden muss...


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